Bei einem Zugunglück im Südwesten Frankreichs sind drei Menschen getötet und eine weitere schwer verletzt worden.

Lokale Beamte sagten, die Opfer seien vermutlich Migranten, die sich auf den Gleisen ausruhten.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen in der Nähe des Bahnhofs Saint-Jean-de-Luz, nahe der französisch-spanischen Grenze.

Laut der nationalen Eisenbahngesellschaft SNCF wurden vier Personen, die sich auf den Gleisen befanden, gegen 05:30 Uhr von einem Zug angefahren.

Eine polizeiliche Untersuchung ist im Gange, aber die Umstände sind noch nicht klar.

Eneko Aldana-Douat, Bürgermeisterin von Ciboure, sagte, die Opfer seien vermutlich Migranten gewesen, die auf der Eisenbahnlinie „geschlafen oder gelegen“ hätten.

Unter den Getöteten seien auch zwei algerische Staatsangehörige, fügte Aldana-Douat hinzu. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bayonne handelt es sich bei dem verletzten Migranten im Krankenhaus um einen 28-jährigen Mann.

Einige Passagiere an Bord des Zuges wurden ebenfalls wegen Schock behandelt.

Die Kollision ereignete sich auf der Strecke, die den Badeort Hendaye mit der Stadt Bordeaux verbindet.

Der Verkehr auf der Bahnstrecke sei am Dienstagmorgen kurzzeitig unterbrochen worden, fügte die SNCF hinzu.

„Die Züge fahren im Unfallbereich sehr langsam“, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

Bürgermeisterin Aldana-Douat hat erklärt, dass das Gebiet nahe der spanischen Grenze ein Durchgangsgebiet für Migranten ist.

„Es kann schon passieren, dass man Migranten am Straßenrand begegnet. Wir wissen, dass dieses Gebiet ein Durchgangsort ist“, sagte er.

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